Ev. Kirchengemeinde Rengsdorf
Ev. Kirchengemeinde Rengsdorf

 

Seit Jahrzehnten wird im Leistungssport gedopt.

Sind die betroffenen Sportler die Schuldigen?

Sind nicht auch manche Trainer, Betreuer, Ärzte, Sportfunktionäre, Familienangehörige oder Zuschauer daran beteiligt, von den Sportlern immer neue Höchstleistungen zu fordern?

„Schneller - höher – weiter“ – der Mensch hat seine Grenzen. Zuletzt geht es nur noch um Zehntelsekunden und Millimeter.

Wer ganz vorne ist, wird gelobt, vergöttert – und gut bezahlt.

Und wer nicht gut genug ist, wird getadelt, als Versager beschimpft.

Da wird auf Menschen ein ungeheurer Druck ausgeübt, unter dem sie fast zerbrechen,

da werden sie zu immer neuen Leistungen angetrieben, da müssen sie oft schon in ihrer Kindheit und Jugend vieles opfern für das große Ziel: auf dem Treppchen stehen zu dürfen, daß der eigene Name überall genannt wird.

Da wird alles zur Hilfe herangezogen, um nach oben zu kommen und oben zu bleiben: Doping, Tricks, Religion. Zur Not schlägt man auch schnell ein Kreuz, obwohl das mit dem Glauben an den Gekreuzigten nicht viel zu tun haben muss. Selbst Gott soll dem Menschen dienstbar sein, zum Hilfsmittel menschlichen Ehrgeizes gemacht werden, während der Mensch sich weigert, Gottes Wort zu hören und Ihm zu dienen.

Und dann, nach wenigen Jahren, wenn der Sportler älter wird, fällt er in ein Loch, wird nicht mehr beachtet, muss ganz neu überlegen, was noch der Sinn des Lebens sein kann.

Eine Gesellschaft, die Gott nicht mehr ehrt, muss menschliche Idole haben.

Aber Menschen sind überfordert, wenn sie vergöttert werden. Sie werden hoch emporgehoben und fallen bald tief. Die menschlichen Idole werden schnell ausgewechselt.

Sie werden vergöttert nur wegen ein paar Zehntelsekunden und Millimeter, die sie von den anderen abheben, die es nicht so gut schaffen.

Da könnte man doch gleich den wahren Gott ehren: der ist es wert, der ist sauber, auf den ist Verlass, der hat unbegrenzte Möglichkeiten, der bleibt in Ewigkeit.

Und dieser Gott versichert uns in Seinem Wort, dass wir wunderbar gemacht sind, dass er uns kennt, dass wir Seine Kinder sein dürfen - Königskinder, für immer.

Wir haben also die Anerkennung und Freundschaft des Allerhöchsten – wozu sollen wir unseren Mitmenschen krampfhaft etwas vorturnen?

Wir können unsere Kräfte und unsere Zeit sinnvoller einsetzen, als jahrelang, oft vergebens, um unseren eigenen Ruhm zu kämpfen.

Wir müssen nicht in Konkurrenz zu anderen leben: Gott macht uns fähig zur Gemeinschaft mit anderen. Wir lernen in der Nachfolge Jesu, gerade auf die Schwächeren zu achten und ihnen beizustehen, unsere Stärken einzusetzen für andere.

Gott sei Dank!

 

F. Stinder

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