Ev. Kirchengemeinde Rengsdorf
Ev. Kirchengemeinde Rengsdorf

Wort Rengsdorfer Christen zum Frieden

 

  1. Wir leben in einer weithin friedlosen Welt.                 Wir sehen die erste und tiefste Ursache dafür darin,        daß die Menschheit sich von Gott abgewandt hat.

   2. Friedlose Menschen können keinen echten

       und dauerhaften Frieden schaffen.

 

   3. Wir bezeugen, daß Gott uns in Jesus Christus,    

      seinem Sohn, den König des Friedens geschenkt hat. 

      Jesus hat am Kreuz unsere Schuld auf sich genommen         

      und uns mit Gott versöhnt.

      Er ist für uns die Quelle des Friedens.

      In Seiner Nachfolge und getrieben von Seinem Geist geben

      wir die Friedensbotschaft weiter und wollen der Versöhnung

      der Menschen dienen.

 

   4. Friede kann erst wachsen, wenn alle Menschen angesehen

      und anerkannt werden als Geschöpfe Gottes,

      die unter Seinem Schutz stehen.

      Weil Gott alle Menschen würdigt, indem er ihr Bestes will,

      sie sucht und ruft,

      gibt es eine Menschenwürde,

      die keine Macht der Welt infragestellen kann und darf.

 

   5. Frieden gibt es nur, wo Menschen anderen Gutes gönnen

      und barmherzig handeln.               

      Wo Neid und Haß herrschen, gibt es keinen Frieden.

 

   6. Frieden gibt es nur, wo die bürgerlichen und politischen

       Rechte aller gewährleistet sind.

      Wo Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit,

      Kunstfreiheit, Freiheit der Berufswahl, die Freiheit zum Erwerb

      von Eigentum, Religionsfreiheit usw. nicht gegeben sind,

      kann es auch keinen Frieden geben.

      Wir kämpfen für das Leben in einer freiheitlich-

      demokratischen Grundordnung.

      Die Freiheitsrechte des einzelnen haben selbstverständlich

      ihre Grenzen in dem Recht der anderen auf Respekt und

      Sicherheit.

      Wir wollen alle Arten von Intoleranz und Tyrannei

       bekämpfen.

           

      Aggressive Ideologien und Religionen,

      die die Würde des Menschen missachten,

      Haß predigen, Gewalt gegen Andersdenkende gutheißen

      und nach alleiniger Herrschaft streben,

      dürfen nicht verharmlost und geduldet werden.

 

   7. Zum Frieden gehört die Gleichberechtigung

       von Männern und Frauen.

       Im Glauben an Jesus Christus lernen Menschen,

       einander zu dienen statt einander zu unterdrücken.

 

   8. Frieden kann es nur geben, wenn es soziale Gerechtigkeit

       gibt.

      Ohne guten Lohn für gute Arbeit

      und gute Arbeit für guten Lohn,

      ohne fairen Handel, auch weltweit,

      gibt es keinen Frieden.

 

   9. Frieden kann es nur geben,

       wenn das Selbstbestimmungsrecht der Völker

       geachtet wird.

       Wir lehnen die Bevormundung und Unterdrückung von

       Völkern und nationalen Minderheiten ab

       und unterstützen das Bemühen um Autonomie und Schutz

       für unterdrückte Völker,

       nationale und religiöse Minderheiten.

 

10. Das Böse in dieser Welt ist eine schreckliche Macht.

      Die Botschaft von der Liebe Gottes wird von einigen

      angenommen, von anderen verworfen.

      Die Würde des Nächsten wird von den einen geachtet,

      von den anderen mit Füßen getreten.

 

     Wir sind Mitarbeiter beim Aufbau der Königsherrschaft Jesu 

     Christi in einer vergehenden Welt.

     Zum Christenleben in dieser Welt gehört beides:

     das Leiden

     und das Eintreten für Gerechtigkeit und Versöhnung.

     Wir nehmen wahr, daß in vielen Ländern der Erde unsere 

     Mitchristen entrechtet, erniedrigt und verfolgt werden.

     Wir beten für sie und wollen, daß ihr Recht

     auf freies Bekenntnis und Ausleben ihres Glaubens

     geschützt wird.

 

11. Sofern die Macht des Bösen nicht mit friedlichen Mitteln

     überwunden werden kann, sind die Regierungen verpflichtet,

     gegen das Böse vorzugehen (vgl. Polizei, UNO-Einsätze).

     Wir lehnen einen verträumten Pazifismus ab,

     der das Recht der Staaten bestreitet, den Gefährdeten

     und den Opfern der Gewalt bewaffneten Schutz zu gewähren.

     Wir fordern einen entschlossenen

     Kampf der demokratischen Staaten

     gegen grausame Diktatoren

     und verbrecherische Organisationen.

 

12. Frieden ist nur möglich, wenn den Opfern von Diktatur,

      Krieg und Bürgerkrieg, 

      Dürre oder ausbeuterischen Handelsbeziehungen

      geholfen wird.                                                   

      Dabei sollten vor allem die Fluchtursachen bekämpft

      werden.                                            

      Solange Menschen auf der Flucht sind,

      sollten die Nachbarstaaten mithilfe der internationalen

      Gemeinschaft Flüchtlinge aufnehmen

      und gut versorgen.                                        

      Wenn Flüchtlinge zu uns kommen,

      sollten sie mit Wohlwollen aufgenommen,

      gut versorgt und beschützt werden.

 

13. Wir glauben, daß Gott auf unser Gebet wartet,

     daß er unsere Gebete hört und erhört.

     Deshalb beten wir für den Frieden –

     und wollen für den Frieden tun, was uns möglich ist.

 

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